Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Fachbereiche und den niedergelassenen Gynäkologen ermöglicht es uns, Ihnen in unserem Brustzentrum eine ganzheitliche Behandlung und die nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen optimale Therapie anzubieten.

Diese Spezialisten wirken bei Ihrer Behandlung als Team zusammen:

 

Dr. med. Maria Dietrich

Chefärztin der Frauenklinik Marktredwitz

  • Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Mamma-Senior-Operateurin
  • DEGUM I Mammasonografie

Dr. med. Kerstin Maag

Kommissarische Leiterin der Abteilung für Nuklearmedizin

Dr. med. Natalija Deuerling

Leitende Oberärztin

  • Operative Diagnostik und Senologie
  • Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Mamma-Senior-Operateurin
  • DEGUM I Mammasonografie

Dr. med. Michael Huttner

Kommissarischer Leiter der Abteilung für Radiologie

  • Facharzt für Radiologische Diagnostik

Externe Kooperationspartner:

 

Dr. med. Sabine Kribus

Gemeinschaftspraxis Pathologie Hof

Bernd-Jürgen Dittmann

Ärztlicher Leiter "Radio-Log" Hof

Dr. med. Gernot Maiwald

Plastischer Chirurg

Dr. med. Michael Mugler

Gemeinschaftspraxis Pathologie Hof

Astrid Mayhold

Diplom-Psychologin & Psychoonkologin

Dr. med. Margit Purucker

Radiologische Gemeinschaftspraxis Marktredwitz

Angelika Putzer

Leitung „Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs"

Witzlasreuther Weg 22
95683 Ebnath
Telefon: 09234 1227
E-Mail: putzerangelika(at)web.de

Dr. med. Christoph Seidl

Gemeinschaftspraxis Pathologie Hof

Dr. med. Bernd Gagel

Chefarzt der Abteilung für Strahlentherapie Weiden

Dr. med. Martin Kollerer

Radiologische Gemeinschaftspraxis Marktredwitz

Diese Ärztinnen, Ärzte, Schwestern und Fachkräfte betreuen Sie täglich im Brustzentrum:

 

Ärzte Gynäkologie Klinikum Fichtelgebirge

Von links:

  • Irene Fedianin, Assistenzärztin
  • Radu Dragan, Assistenzarzt
  • Dr. med. Natalija Deuerling, Leitende Oberärztin
  • Dana Madalina Cioceanu, Assistenzärztin
  • Dr. med. Maria Dietrich, Chefärztin
  • Tsvetomir Lilov, Oberarzt
  • Olivia-Catalina Ionescu, Assistenzärztin
  • Andrea Stock, Assistenzärztin

Vernetzte Abteilungen

Das Team des Ambulanten Onkologischen Zentrums

Telefon: 09231 809-2075

Das Team der Physikalischen Abteilung

Telefon: 09231  809-2350

Schwestern

Karin Bauer

Study Nurse

Telefon: 09231 809-32438

Katrin Lauber

Fachschwester für Onkologie

Telefon: 09231 809-3540

Susanne Plannerer

Breast-Care-Nurse

Telefon: 09231 809-3540

Sozial- und Entlassungsberatung

Elisabeth Hummel

Diplom-Sozialpädagogin (FH)/Sozialdienst

Telefon: 09231 809-1031

Fax: 09231 809-1039

eMail: sozialdienst(at)klinikum-fichtelgebirge.de

Edith Kislinger

exam. Krankenschwester/Sozialdienst und Pflegeüberleitung

(in Vertretung)

Telefon: 09231 809-31030

Fax: 09231 809-1039

eMail: sozialdienst(at)klinikum-fichtelgebirge.de

Das Brustzentrum Weiden-Marktredwitz ist eine Kooperation von Klinikum Fichtelgebirge und Klinikum Weiden und ergänzt durch eine größere Anzahl externer Kooperationspartner, so zum Beispiel niedergelassener Radiologen, Pathologen, Psychoonkologen und viele andere.

Die interdisziplinäre Tumorkonferenz findet standortübergreifend mittels Videokonferenz wöchentlich am Donnerstag um 15:45 Uhr statt.
Nachfragen über das Sekretariat, Telefon: 09231 809-2201.

Das aktuelle Zertifikat finden Sie hier.

  • Frühzeitiges Erkennen von Brustkrebs
  • Kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung zu Brusterkrankungen
  • Ambulante Diagnosesicherung
  • Verbesserung der Behandlungsqualität und Steigerung der Patientenzufriedenheit
  • Interdisziplinäre und individuelle Beratung
  • Qualitätsgeschützte und leitliniengerechte Versorgung der Patientinnen durch ein interdisziplinäres Expertenteam
  • Kontinuierliche Weiterbildung und Fortbildung der Mitarbeiter
  • Durchführung von klinischen Studien
Untersuchungen der Brust und der Abflussgebiete

Dabei wird die Brust abgetastet, um die Lage und Größe eines eventuell vorhandenen Tumors beurteilen zu können. Auch die so genannten Abflussgebiete (zum Beispiel Achselhöhle, Schlüsselbeinregion) werden abgetastet, um vergrößerte Lymphknoten zu entdecken.

Mammographie

ist eine Röntgenaufnahme der Brust, die zur Früherkennung von Brustkrebs oder zur weiteren Abklärung tumorverdächtiger Befunde eingesetzt wird.

Mammasonographie

ist eine Untersuchung der Brust mittels Ultraschall, bei der Auffälligkeiten beurteilt und abgeklärt werden können.

Galaktographie (Milchganguntersuchung)

Diese Untersuchungsmethode wird bei Absonderung von Flüssigkeit aus der Brustwarze durchgeführt. Dabei wird mit Hilfe eines dünnen Plastikschlauchs Kontrastmittel in den Milchgang eingespritzt und anschließend eine Mammographie durchgeführt. Auf diese Weise können eventuelle Veränderungen in den Milchgängen dargestellt werden.

Kernspintomographie (MRT)

Bei der MRT der Brust werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und Radiowellen zahlreiche dünne Schichtbilder des Brustgewebes aufgenommen. Bei der Darstellung des Gewebes ist eine Kontrastmittelgabe über die Vene nötig. Diese Methode wird eingesetzt, wenn nach den bisherigen Untersuchungen noch Unklarheiten über den Befund bestehen.

High-Speed-Biopsie (ultraschallgesteuerte Hochgeschwindigkeitsstanze)

Unter einer High-Speed-Biopsie versteht man eine Gewebeentnahme (Biopsie) unter Ultraschallsicht, bei der eine Biopsienadel mit hoher Geschwindigkeit in das Brustdrüsengewebe eingeschossen wird. Die mikroskopische Untersuchung dieses Gewebes kann die Frage nach der Gut- oder Bösartigkeit des vorhandenen Tumors beantworten. Das Ergebnis liegt innerhalb 24 Stunden vor.

Mammotom (mammographisch gesteuerte Stanzbiopsie)

Bestimmte Veränderungen der Brust, die mit einer Ultraschalluntersuchung nicht dargestellt werden können (zum Beispiel Mikrokalk), lassen sich durch die Vakuumbiopsie abklären. Ebenso können kleine gutartige Tumore (zum Beispiel Fibroadenome) mit dieser Methode entfernt werden.
Nach örtlicher Betäubung und einem kleinem Hautschnitt wird unter Röntgensteuerung eine Hohlnadel (4–5 mm) in den zu untersuchenden Befund eingeführt. Das Gewebe wird unter Sog (Vakuum)in der Nadel abgeschnitten und entnommen. Dabei können ohne zusätzlichen Einstich durch alleinige Drehung der Nadel mehrere Proben gewonnen werden. Der feingewebliche Befund liegt in der Regel nach wenigen Tagen vor.

UPA / PAI-1 – Bestimmung als Zusatzleistung

UPA / PAI-1 sind zwei Eiweißstoffe, deren Konzentration in der Tumorzelle zusätzliche Hinweise über den zu erwartenden Krankheitsverlauf liefert. Niedrige Werte bedeuten ein geringeres Rückfallrisiko – damit kann auf eine Chemotherapie bei kleineren Tumoren und metastasenfreien Lymphknoten verzichtet werden.

Augmentation

Die so genannte Augmentation (Brustvergrößerung) kommt in Frage, wenn bei einer Frau die Brustdrüse nur sehr gering ausgebildet ist oder sich die beiden Brüste in ihrer Größe deutlich unterscheiden (Anisomastie).

Die Silikon-Implantate, die bei der Augmentation eingelegt werden, weisen heutzutage eine sehr lange Haltbarkeit auf und müssen erst nach circa 15 bis 20 Jahren gewechselt werden.

Nach dem Eingriff verbringt die Patientin zwei bis vier Tage im Krankenhaus.
Eine Beratung in unserer Brustsprechstunde ist jederzeit möglich.

Mamma-Reduktionsplastik

Viele Frauen leiden aufgrund ihrer übergroßen Brüste sowohl an körperlichen als auch an psychischen Problemen. Eine so genannte Mammahypertrophie kann extreme Wirbelsäulenbeschwerden und Schmerzen verursachen und hindert die betroffenen Frauen daran, Sport zu treiben oder modische Kleidung zu tragen.

Nach einer operativen Brustverkleinerung entdecken diese Patientinnen oft eine völlig neue Lebensqualität. In vielen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Kosten des Eingriffs. Es besteht die Möglichkeit, in unserer Brustsprechstunde ein dafür notwendiges Gutachten erstellen zu lassen.

Lipivage

Mit dem Lipivage-System lassen sich Defekte unter der Haut, die zum Beispiel nach einer brusterhaltenden Operation entstanden sind, durch Eigenfett wieder auffüllen.

Bei dieser Methode wird der Patientin Fett aus der Bauchdecke oder den Oberschenkeln abgesaugt und an der entsprechenden Stelle in die Brust eingespritzt. Dadurch lassen sich sehr ansprechende kosmetische Ergebnisse erzielen; außerdem muss die Patientin kein"Fremdmaterial" in sich tragen.

Die Diagnose „Brustkrebs“ bedeutet für jede Frau etwas anderes:

Fragen und Probleme sind vor und nach der Operation sowie in der Zeit der Nachsorge individuell und sehr unterschiedlich. Deswegen ist es wichtig, feste Ansprechpartner zu haben.
In unserem Brustzentrum stehen Ihnen Frau Katrin Lauber (Fachschwester für Onkologie) und Susanne Plannerer als Breast-Care Nurse (Pflegexpertin für Brusterkrankungen) zur Seite. Sie geben Ihnen gerne Auskunft, wenn es um die Nebenwirkungen bei Chemo- und Radiotherapie geht, halten Informationen zu Ernährung und Pflege, Lymphödem, Brustprothetik und zu vielem mehr für Sie bereit.

Unser Anliegen ist es, Ihre Fragen, Sorgen und Ängste während des stationären Aufenthaltes und danach zu reduzieren.

Frau Lauber und Frau Plannerer erreichen Sie unter der Telefonnummer 09231 809-3540.

Kosmetikkurse als Therapie

Das Brustzentrum bietet Ihnen mit Unterstützung von DKMS life unter dem Motto „Freude am Leben“ kostenfreie Kosmetikkurse an und hilft Ihnen, mit den sichtbaren Folgen der Therapie besser umzugehen. Geschulte Kosmetikerinnen geben Ihnen Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Ein positives Selbstwertgefühl und Lebenswille sind Voraussetzung und Motivation für die Genesung!

Weitere Informationen erhalten Sie in der Frauenklinik unter Telefon: 09231 809-2210; dort können Sie sich auch anmelden. Ihre Ansprechpartnerin ist Schwester Claudia Ernstberger.

Wegen der großen Nachfrage empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung!

 

 

 

Kosmetikkurse als Therapie

Betreuung durch Psychoonkologin

Die Diagnose „Brustkrebs“ bedeutet eine schwerwiegende Belastung für die Patientin und ihr soziales Umfeld. Die Krankheit kann unter anderem Erschöpfungszustände, Ängste, Schlafstörungen und Depressionen bewirken. Die Betreuung im psychologischen Bereich umfasst verschiedene Angebote und ist an die aktuellen Probleme der Patientin angepasst.

Diplompsychologin Astrid Mayhold bietet eine offene Sprechstunde auf der Station A4 an. Die Patientinnen können sich zur Kontaktaufnahme an das Pflegepersonal oder direkt an die Praxis wenden.

Diplompsychologin Ilse von Eltz

Goethestr. 4
95615 Marktredwitz

Während der Chemotherapie

Bei Problemen während der Chemotherapie können Sie uns jederzeit erreichen:

Telefon: 09231 809-2075 (Onkologische Ambulanz)

Telefon: 09231 809-3540

Selbsthilfegruppe

Die Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ trifft sich jeden letzten Montag im Monat zur Informations- und Beratungsstunde:

17:00 – 18:00 Uhr
Schulungsraum (Ebene 2)
Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz

Den Gesamtflyer der Selbsthilfegruppe finden Sie hier.

Station A4
Telefon: 09231 809-3540

oder

Angelika Putzer
Witzlasreuther Weg 22
95683 Ebnath
Telefon: 09234 1227
E-Mail: putzerangelika(at)web.de

Sozialberatung

Elisabeth Hummel

Diplom-Sozialpädagogin (FH) / Sozialdienst

Telefon: 09231 809-1031
Telefax: 09231 809-1039
eMail: sozialdienst(at)klinikum-fichtelgebirge.de

Edith Kislinger

exam. Krankenschwester, Sozialdienst & Pflegeüberleitung

(in Vertretung)

Telefon: 09231 809-31030
Telefax: 09231 809-1039
eMail: sozialdienst(at)klinikum-fichtelgebirge.de

Nach der Diagnose Brustkrebs durch eine Gewebeprobe steht die operative Therapie Ihrer Erkrankung an.
Vor Ihrer stationären Aufnahme wurden alle behandelnden Ärzte über Ihre Situation informiert, da bei der morgendlichen Besprechung alle Befunde thematisiert werden.

Was erwartet Sie während Ihres Aufenthalts?

 

Der Aufnahmetag

Am Tag der Aufnahme melden Sie sich bitte im Sekretariat der gynäkologischen Ambulanz im Erdgeschoss an. Nach der Anmeldung in der Patientenaufnahme und dem Erhalt Ihrer Unterlagen folgen:

  • Aufnahme durch den Stationsarzt/die Stationsärztin
    In diesem Gespräch werden die Fragen über Beschwerden, Verlauf der Erkrankung, weitere Erkrankungen, Operationen, Medikamenteneinnahme und Allergien gestellt. Es schließen sich Blutabnahme und Aufklärung über die Operation an; außerdem wird ein Foto von Ihrer Brust gemacht.
  • Gespräch und Untersuchung mit/von Chef- bzw. Oberärztin
    Hier erfolgt eine Untersuchung der Brust und des Abflussgebietes sowie eine Ultraschalluntersuchung mit anschließender Besprechung bzw. Festlegung des Operationsverfahrens.
  • Aufnahme durch die Stationsschwester
    Dann werden Sie von einer Schwester, die Ihnen auch Ihr Zimmer zeigt, auf der gynäkologischen Station aufgenommen.
  • Aufnahme durch den Narkosearzt
    Der zuständige Narkosearzt führt mit Ihnen auf Station ein Aufklärungsgespräch. Bitte füllen Sie zu diesem Zweck schon vorher den bereitliegenden gelben Zettel aus.

  • Untersuchungen
    Im Vorfeld der Operation wird Ihre Lunge geröntgt und ein EKG erstellt.

  • Markierung des Wächterlymphknotens
    In der Nuklearmedizinischen Abteilung unseres Hauses wird Ihnen ein ungefährliches radioaktives Mittel mit einer sehr dünnen Nadel in die Brust gespritzt, sodass man während der Operation die so genannten Wächterlymphknoten gut mit Hilfe einer Gammasonde finden kann.
    Gegen 8:00 Uhr erfolgt die Visite, bei der Sie noch einmal Fragen stellen können.
Der Tag der Operation

Visite:

  • Sonographische/mammographische Drahtmarkierung
    Bei nicht tastbaren kleinen Tumoren oder Mikrokalkablagerungen muss eventuell eine Markierung des Befundes mit Hilfe von Ultraschall oder Röntgen vor der Operation vorgenommen werden.
  • Unmittelbar nach der Operation
    Nach der Operation werden Sie zuerst zwei Stunden im Aufwachraum überwacht, bevor Sie wieder auf die Station zurückverlegt und dort weiter vom Pflegepersonal betreut werden.
Die Tage nach der Operation

Täglich findet die Visite durch Ärzte und Pflegepersonal statt. Jeden Mittwochwerden Ihre Befunde und die Fortschritte der Therapie in einer interdisziplinären Visite mit unseren Kooperationspartnern (Physiotehrapeut, Sozialdienst, Onko. Schwester, Schmerztherapeut) besprochen.

  • Redondrainage
    Die Drainage wird entfernt, wenn sie nicht mehr als 30 ml pro Tag fördert.
  • Verband/BH
    Am zweiten postoperativen Tag werden die Verbände entfernt. Danach sollten Sie einen BH ohne Bügel anziehen.
    Bei speziellen Operationen wird ein individuelles Bustier angepasst.
  • Untersuchungen
    Um eine Ausbreitung der Erkrankung über die Brust hinaus auszuschließen, werden so genannte Durchuntersuchungen veranlasst: Das sind ein Ultraschall der Bauchorgane, um Lebermetastasen, sowie eine Ganzkörperszintigraphie, um Knochenmetastasen auszuschließen.
  • Krankengymnastik
    Die Physiotherapeutin/der Physiotherapeut kommt mindestens alle zwei Tage (werktags) ab dem zweiten postoperativen Tag zur Lymphdrainage und zur Krankengymnastik für den Schulter-/Armbereich.
  • Sozialdienst
    Informationen für eine Anschlussheilbehandlung oder die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Kontaktaufnahme mit Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Behörden erhalten Sie durch:
    Elisabeth Hummel (Telefon: 09231 809-1031)
    oder ihre Kollegin
    Edith Kislinger (Telefon: 09231 809-1030)
Abschlussgespräch

Kurz vor Ihrer Entlassung (fünfter bis siebter Tag) erfolgt ein Abschlussgespräch sowohl mit dem/der für Sie zuständigen Stationsarzt/Stationsärztin als auch mit der Schwester. Hier werden alle Ihre Untersuchungsergebnisse sowie Ihre anschließende Therapie besprochen. Gerne können Sie Ihre Angehörigen oder eine andere Vertrauenspersonen dabei haben.

Entlassung

Am Entlassungstag erhalten Sie einen endgültigen Entlassungsbrief an Ihren Frauenarzt und den Hausarzt, den Nachsorgepass, einen Ordner mit Kopien von allen Untersuchungsergebnissen, Operationsberichten, Rezepte für eine Perücke, für Lymphdrainage und Krankengymnastik.
Binnen einer Woche nach der Entlassung sollten Sie sich bei Ihrem Frauenarzt zur Wundkontrolle vorstellen.

Chemotherapie

Sollte eine Chemotherapie nötig sein, werden Sie beim Entlassungsgespräch über die Medikamente, ihre Nebenwirkungen, Therapie der Nebenwirkungen, Dauer der Therapie etc. informiert.

Die Schwester zeigt Ihnen die Räume der onkologischen Ambulanz. Einen Termin zur ersten Therapie vereinbart für Sie Ihre Stationsärztin/Stationsarzt.

Falls Ihnen eine Chemotherapie innerhalb einer Studie empfohlen wird, werden Sie intensiv von unserer Study Nurse (Studienassistentin) sowohl während der Therapiezeit als auch in der sogenannten Follow-up-Phase (Nachbetreuung) betreut.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Brustkrebspatientinnen, die im Rahmen einer Studie behandelt wurden, im Durchschnitt länger leben und geringeres Rückfallsrisiko haben.

Strahlentherapie

Den ersten Vorstellungstermin zur Strahlentherapie im Klinikum Weiden, im Sana-Klinikum Hof oder im Klinikum Bayreuth (je nach Entfernung zu Ihrem Wohnort und Ihrem Wunsch gemäß) wird Ihr/e Stationsarzt/ärztin für Sie vereinbaren.

Bitte bringen Sie Ihre Mammographie-, Skelettszintigraphie- und Röntgen-Thorax-Bilder (Sie erhalten diese in den jeweiligen Abteilungen unseres Hauses) sowie Ordner und Nachsorgekalender mit.

Einen Abschlussbrief mit allen Kopien von Ihren Untersuchungsergebnissen werden wir an die entsprechende Klinik faxen.

Antihormontherapie

In Studien wurde und wird weiterhin untersucht, ob Biphosphonate Knochenmetastasen vorbeugen können. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass diese Medikamente das Risiko von Metastasen in den Knochen und das Rückfallrisiko senken. Das Medikament wird Ihnen für die Dauer von 3 Jahren halbjährlich als Kurzinfusion (15 Min.) verabreicht.

Nachsorge

Damit Sie den Überblick behalten, haben wir für Sie einen Zeitplan aufgestellt.
Eine regelmäßige Nachsorgeuntersuchung in festen Zeitabständen durch Ihren Frauenarzt ist sehr wichtig.

Mit der Teilnahme an einer guten klinischen Studie können Sie von besonders intensiver und gründlicher Untersuchung, Betreuung und Überwachung profitieren.Ob eine Studienteilnahme für Sie in Frage kommt oder nicht, wird in der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz mit Experten diskutiert, jedoch immer unter dem Aspekt, Ihnen nach Kenntnis die beste Behandlungsmöglichkeit zukommen zu lassen. Die Entscheidung darüber treffen Sie dann zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt.
 
Als Study Nurse steht Ihnen Frau Karin Bauer zur Verfügung.

Eine kurze Übersicht der aktuellen Studien am Brustzentrum Weiden-Marktredwitz finden Sie hier.

Karin Bauer

Telefon: 09231 809-32438

Kontakt

Klinikum Fichtelgebirge

Haus Marktredwitz

Klinikum Fichtelgebirge

Haus Selb