Kinderhaus „Guter Hirte" besucht das Klinikum Fichtelgebirge

Fast sechzig Kindergartenkinder des Kinderhauses „Guter Hirte" aus Marktredwitz besuchten in der vergangenen Woche mit ihren Erzieherinnen das Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz. In zwei Gruppen eingeteilt ging der eine Teil der zwischen 3 und 6 Jahre alten Kinder zunächst zum gerade stattfindenden Händehygienetag und lernte an verschiedenen Stationen, wie schnell sich Viren und Bakterien verbreiten. In einer eindrucksvollen UV-Licht-Show im abgedunkelten Raum, konnten die Kinder schließlich in verschiedenen Experimenten nachvollziehen, wie sich Viren und Bakterien beim Niesen und Husten auf Händen und Spielsachen verteilen, im Raum ausbreiten und so schließlich Mitmenschen anstecken können.

Der zweite Teil der Gruppe ging mit Dr. Zdenek Binder auf Tour durch das Klinikum. Der Leitende Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Fuss- und Wiederherstellungschirurgie stattete alle Kinder zunächst mit Mundschutz und Haube aus und zeigte ihnen anschaulich, wie es ist, wenn man denn einmal als Patient in ein Krankenhaus kommt. Die Kinder besichtigten ein Patientenzimmer und bewunderten dort die tolle Aussicht auf den Steinwald. Danach ging es mit dem Aufzug ein Stockwerk tiefer und auf direktem Weg in die Notaufnahme. Dort angekommen wurde ein mutiges Kind gesucht, welches sich von Dr. Binder einmal den Bauch mit dem Ultraschall untersuchen lässt. Unter großem Staunen der Kindergartenkollegen wurde nach dem Magen und dem Darm gesucht und die Größe des vorangegangen Frühstücks diskutiert. Anschließend ließen sich weitere Freiwillige den Blutdruck messen und wer wollte bekam auch noch einen echten Verband an der Hand angelegt. Geduldig beantwortete Dr. Binder alle Fragen der jungen Besucherinnen und Besucher. Erstaunt zeigten sich die begleitenden Erzieherinnen über die Tatsache, dass die Behandlung von kindlichen Knochenbrüchen in Marktredwitz möglich ist und stetig zunimmt. „Die überwiegende Anzahl der kindlichen Frakturen werden minimalinvasiv durchgeführt und bleiben daher in der Regel ambulant, sodass eine Versorgung in einer speziellen kinderchirurgischen Klinik dafür nicht nötig ist. Kinder, die auf Grund des Verletzungsmusters davon profitieren könnten, werden von uns großzügig in eine Kinderklinik verlegt.", so Dr. Philipp Koehl, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Fuss- und Wiederherstellungschirurgie.

Danach tauschten die zwei Gruppen und nach nahezu drei lehrreichen Stunden im Klinikum und einem Abschiedsfoto ging es für die Kinder zurück in den Kindergarten.

Sehr gefragt waren die täuschend echt aussehenden Verbände an der Hand. Dr. Zdenek Binder legte allen Kindern geduldig Verbände an. Unterstützt wurde er dabei von den Schwestern in der Notaufnahme.

 

Kontakt & Bildmaterial:
Peggy Kuniss-Pfeiffer, Pressesprecherin
Tel.: +49 9231 809 1004
p.kuniss@klinikum-fichtelgebirge.de